Konstanz

Für Kinder und Jugendliche mit besonders hohem sonderpädagogischen Förderbedarf

Janusz-Korczak-Schule | Außenstelle Konstanz
Sonnenbühlstraße 36
78464 Konstanz
Tel. 07531 816412
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In der Außenstelle Konstanz der Janusz-Korczak-Schule werden Kinder und Jugendliche mit besonders hohem sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet, die in unseren Wohngruppen in Konstanz leben und nach mehreren Schulabbrüchen und Klinikaufenthalten eine Phase der psychischen Stabilisierung in einem geschützten Rahmen benötigen. Vorrangiges Ziel ist dabei die persönliche Stabilisierung, wenn möglich danach die Begleitung in geeigneten Klassen von kooperierenden allgemeinen Schulen aller Bildungsgänge oder eine Übergangsbegleitung in weiterführende Maßnahmen.


 

Ausführliche Informationen


Unterricht

Das schulische Angebot der Janusz-Korczak-Schule in Konstanz ist eng mit den dortigen intensivpädagogischen Wohngruppen verbunden. Das Schulkonzept ist in den Wohngruppenrahmen integriert und mit den medizinischen Interventionen der begleitenden Kinder- und Jugendpsychiatrie vernetzt.

 

Arbeitsziele

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Janusz-Korczak-Schule soll in Verbindung mit der Alltagsgestaltung, der pädagogischen Arbeit und den sozialpädagogisch-therapeutischen Angeboten der Einrichtung verwirklicht werden.

  • Individuelle Beschulung und sonderpädagogische Begleitung im Schulalltag
  • Aufbau von Lernmotivation und Hilfestellung für die Entwicklung von Lernkompetenz in einem beschützten Rahmen
  • Vermitteln grundlegender personaler und sozialer Kompetenzen gemäß dem Bildungsplan der Schule für Erziehungshilfe
  • Förderung und Weiterentwicklung der lebenspraktischen Kompetenzen und der Fähigkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung, Förderung und Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten gemäß den jeweiligen Bildungsplänen der allgemeinbildenden Schulen
  • Begleitung und Rückschulung in eine Regelschule vor Ort
  • Durchführung von Abschlussprüfungen im Bildungsgang der Förder-, Haupt- oder Werkrealschule

 

Zielgruppe

Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beiderlei Geschlechts im Alter von 6 bis 21 Jahren, im Sinne des § 7 SGB VIII:

  • die aufgrund unterschiedlichster schwerer Traumatisierungen eines hoch flexiblen, dynamisierten und integrierten Schul- und Wohnangebots bedürfen.
  • die einen verlässlichen, therapeutisch-wirkenden Lebensort auf Zeit benötigen, der ihnen im Rahmen individuell angepasster alltagsstrukturierender Wohn-, Lern- und Lebensumstände Kontinuität und Verlässlichkeit bietet, um sich psychisch und emotional zu stabilisieren.
  • die als Reaktion auf vielfältige belastende Erfahrungen in ihrer Biographie (z. B. starker Unterstützung bedürfender Familiensysteme, Vernachlässigung bzw. Verwahrlosung, psychische Entwicklungsstörungen und Gewalterfahrungen) familienersetzende, familienfremde Hilfen benötigen.
  • die Verhaltensweisen entwickelt haben, die einer altersgerechten Entwicklung und sozialen Integration im Wege stehen, und die deshalb alltagsstrukturierende und therapeutische Interventionen benötigen.
  • deren soziale Integration aufgrund kinder- und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder gefährdet ist und die durch eine seelische Behinderung bedroht oder betroffen sind (§ 35a KJHG), wie z. B. Asperger Autismus, Borderline-Symptomatik, ADHS, Essstörungen etc.
  • die zur Vorbereitung auf ein Leben in Eigenverantwortung Anleitung und Begleitung benötigen sowie Orientierung und Unterstützung bezüglich ihrer beruflichen Fähigkeiten und Interessen.

Der Schulalltag beinhaltet hoch flexible, dynamisierte und integrierte Angebote. Vorrangiges Ziel ist persönliche Stabilisierung, wenn möglich danach Begleitung in geeigneten Klassen von kooperierenden allgemeinen Schulen aller Bildungsgänge oder Übergangsbegleitung in weiterführende Maßnahmen.


Methoden:

  • Individuelle Lernförderung
  • Förderung der Selbstwahrnehmung
  • Förderung individueller Stärken
  • Förderung der Gruppenfähigkeit
  • Förderung im sportlichen, musischen und praktisch-handwerklichen Bereich
  • Förderung emotionaler Ausdrucksfähigkeit
  • Entwicklungsförderung im Bereich der Grob- und Feinmotorik
  • Sprachentwicklung/Sprachtraining/Gesprächserziehung
  • Konflikttraining
  • Krisenintervention
  • Sozialverhaltenstraining
  • Mediation
  • Projektunterricht
  • Außerschulische Aktivitäten
  • Erlebnispädagogik
  • Anbieten eines konsequenten Rahmens
  • Individuelle Zielvereinbarungen (schulisch und sozial)

Enge Zusammenarbeit mit Musik- und Kunsttherapeutin und Fachdienste des Linzgaus


Für weitere Informationen stehen Ihnen die Bereichsleiterin Frau Beurer zur Verfügung.